Montag, Februar 3, 2020

5. Spieltag Verbandsliga am 25.01.2020 - Charlotte Halle

Ziel:

Wir kamen als Vierter und wollten als Zweiter den Spieltag beenden
Auf Platz zwei waren es vier Punkte, nach unten auf Platz fünf auch nur
zwei Punkte. Wer aufsteigen will muss siegen – ganz einfach

1. Spiel: USV Halle

Der Spieltag begann mit unserem Lieblingsgegner, der uns aber schon zwei Niederlagen in dieser Saison eingebracht hat. Also musste heute ein Sieg her!
Kasi als Startspieler wirkte irgendwie noch nicht so munter, also übernahm Flo die Rolle als Führungsspieler – und wie. Er kam super mit der Bahn zurecht, der Käpt´n heftete sich in seinen Windschaften und Thomas als Schlusspieler machte das Frame immer zu. Kasi bekam zum Munterwerden ein Bierframe eingeschenkt. Wir gewannen das Spiel souverän mit 703:572 Pins auch dank Mr.200 a ka Thomas.
Die ersten beiden Punkte waren auf dem Konto.

2. Spiel: Bowling Stones Magdeburg I

Nun ging es gegen den Tabellenzweiten, also half wieder nur ein Sieg. Die Mannschaft wurde auf einer Position umgestellt, unser „Junior“ Christian kam rein und der noch müde Kasi ging raus.
Die Stones reisten sehr zahlreich an, und aufgrund der äußeren Erscheinung des Eröffnungsspielers taufte der Käpt´n den Gegner kurzerhand auf „die sieben Zwerge“ um. Für beidseitige Motivation war also gesorgt – und los ging es.
Der Käpt´n diesmal als Führungsspieler wurde seiner Aufgabe nicht in allen Frames gerecht, besonders bei einem dummen Split im fünften Frame. Flo wirkte irgendwie etwas lahm bei der Ballabgabe und suchte sichtlich seine Form. Unser Junior wirkte etwas nervös, aber es war auch sein erstes Spiel. Thomas als Schlusspieler kam mit Bahn 8 nicht wirklich zurecht, wir dachten alle nur „please hold the line“. Das so wichtige Spiel schien uns zu entwischen, wir lagen schon 40 Pins zurück. Im siebenten Frame gab es nochmals eine kleine Ansage und siehe da, es wirkte. Christian wurde sicherer und räumte wieder. Flo zog wieder an, der Käpt´n legte auch nochmal eine Schippe drauf und so zogen wir im letzten Frame knapp am Gegner vorbei und gewannen mit 555:547 Pins. Es war ein Spiel mit viel Kampf, aber wir kämpften als Mannschaft und gewannen als Mannschaft.

3. Spiel: Freispiel

Nach dem gelungen Start mit zwei Siegen waren wir voll im Plan, die nächsten zwei Punkte waren uns ja sicher. Wir hatten sogar einen heimlichen Beobachter, Mr. Miyagi a ka Karsten.
Christian ging raus, Kasi kam wieder rein. Obwohl die Punkte relativ sicher waren, war es wichtig die Konzentration hoch zu halten, wir brauchten Pinpunkte. Kasi war nicht wirklich munter und
sammelte fleißig für die Mannschaftskasse. Flo ließ sich nicht anstecken und zog sein Spiel durch, saubere 183 Pins! Da konnte auch der Kapitän nicht mithalten und zog vor der Leistung den Hut. Thomas hatte nun seine kreative Phase, was immer er auch spielte, Bowling war es nicht. Aber egal, wir kamen auf 620:0 Pins und die zwei Punkte waren da. Nach drei Spielen mit drei Siegen waren wir voll im Soll und gingen in die Mittagspause.

4. Spiel: Bowling Treff Magdeburg

Gut gestärkt kamen wir aus der Mittagspause, es ging nun gegen den Tabellendritten. Nur ein Sieg half. Der Käpt´n ließ den Junior draußen, aber nicht aufgrund dessen Nervosität, sondern im Bewusstsein dessen um was es ging: um den möglichen Aufstieg. Harte Entscheidung, aber ist nun manchmal leider so.
Kasi wieder als Führungsspieler – und wie! Kasi war nicht wieder zu erkennen, egal was er gegessen hatte, es funktionierte. Er warf die Strikes in gewohnter Manier und ließ bis auf zwei Splits keinen Räumfehler zu. Flo als zweiter Spieler war leider etwas unkonzentriert und wirkte nach mehreren „9er“ Anwürfen mit sich unzufrieden weil es halt keine Strikes wurden. Und das hatte leider mehrere offene Frames zur Folge. Der Käpt´n warf auch nicht ganz glücklich, zwei Splits in einem Spiel sind zwei zu viel. Thomas als Schlusspieler war nun wieder eine Bank, er und Kasi hielten uns bis zum neunten Frame im Spiel. Leider hatten wir im neunten Frame zwei „Offene“, sodass selbst Thomas als letzter Spieler den Gegner nicht mehr abfangen konnte.
Wir verloren knapp mit 621:644 Pins! Aua, das tat richtig weh. Ein Vier-Punkte- Spiel verloren

5. Spiel: BC Bowling Stones Magdeburg II

Nach dem verlorenen Spiel schoben wir ordentlich Frust, wäre das doch zumindest per heute der zweite Tabellenplatz gewesen.
Das letzte Spiel galt es nun gegen den Tabellenführer zu bestreiten. Flo bat um seine Auswechslung und so bauten wir die Mannschaft nochmals um. Christian kam wieder rein.
„Mr. Miyagi“ gab uns den Tipp mit mehr Gefühl zu spielen.
Taten wir dann auch, Aggressivität ist ja schließlich auch ein Gefühl.
Kasi als Eröffnungsspieler legte gut vor und zog Christian gut mit. Dieser wurde mit zunehmendem Spielverlauf sicherer und so waren wir immer am Gegner dran. Der Käpt´n spielte auch gut mit und lieferte sich mit Kasi ein heißes Duell um die höchste Punktzahl im Spiel. Bei Thomas machte sich langsam die Erschöpfung bemerkbar, aber er hatte auch zwei Trainingseinheiten hinter sich. Danke nachmals an Thomas für seinen Durchhaltewillen.
Die Stones machte es sichtlich nervös, dass wir ihnen so Paroli boten. Ihre Räumstärke ließ nach, sie wirkten sichtlich unkonzentriert und so zogen wir im achten Frame mit über 70 Pins davon.
Wir zogen unser Spiel durch, ließen nicht nach und brachten den Sieg souverän mit 654:580 Pins nach Hause. Wir haben den Tabellenführer im ganzen Spiel beherrscht, da wir den Stones II in allen Belangen überlegen waren, egal ob im Anwurf oder Räumspiel.
Und somit ging der Sieg auch völlig zu Recht an Mr. Marble III. !!!

Fazit:
Es waren heute zwei Kampfspiele, welche wir als Mannschaft gemeinsam gemeistert haben. Zwei Spiele haben wir souverän gewonnen, eins leider verloren.
Wir sind als Vierter gekommen und sind nach dem fünften Spieltag Dritter. Aber auf Tabellenplatz zwei, welcher zum Aufstiegt in die Oberliga berechtigt, sind es „nur“ zwei Punkte. Und die können wir uns am letzten Spieltag in Halle holen.
Wir haben keinen Druck am letzten Spieltag, den haben die anderen. Wir haben alle Chancen und unsere „Heimbahn“ in Halle. Abgerechnet wird zum Schluss