18. Leuchtfeuer Cup 2026

Hallo alle miteinander,

vom 12. bis 17.05.2026 fand das DBU-Turnier „Leuchtfeuer Cup 2026“ in Ribnitz-Damgarten statt. Dieses Turnier wird stets und ständig von einigen verwegenen Spielern aus Sachsen-Anhalt besucht. Von unserem Verein versuchten Hefe, Wade und Lassi ihr Glück. Dieses Turnier ist zwar mit familiärem Flair ausgestattet, letztlich ist es aber ein ernstzunehmender Wettkampf mit teils hochkarätiger Besetzung, z. B. Lieven Staar, Max Bohndorf, Kai Günther, Steffen Wendlandt und Benny Köhler. Natürlich waren noch viele weitere tolle Spielerinnen und Spieler dabei.

Das Team um Steffi Rose schaffte es auch dieses Jahr wieder eine tolle Atmosphäre zu schaffen.

Zum Ablauf: Bis Samstagabend hatte man die Möglichkeit seine zwei Pflichtstarts von je vier Spielen zu absolvieren. Zudem war es bei freien Kapazitäten möglich weitere Starts gegen einen finanziellen Obulus zu bestreiten. Letztlich wurden die besten zwei 4er Serien in die Wertung aufgenommen. Auch gab es entsprechend der Ranglistenkarte noch ein Handicap…. gaaanz wichtig für Lassi! 😊

Die vier besten Spielerinnen und Spieler der Vorrunde konnten sodann am Sonntag noch ein wenig ausschlafen, während die Plätze 5 bis 16 und die vier besten Desperadospieler schon 10 Uhr zur ersten Zwischenrunde antreten mussten. aus diesen 16 Spielern wurde ein harter Cut auf 8 Leute erspielt. Diese acht besten Spielerinnen und Spieler wurden dann mit den ausgeschlafenen vier besten Vorrundenabsolventen für die zweite Zwischenrunde zusammengewürfelt.

Nach der zweiten Zwischenrunde kamen die besten acht Spielerinnen und Spieler ins Viertelfinale und dann folgte der nächste Cut auf vier Spielerinnen und Spieler, welche dann im Halbfinale um die Finalplätze spielten.

So, ich hoffe, dass war halbwegs solide erklärt. Nun zur Geschichte unseres Vereins! Mit Philip (damals noch nicht bei Marble) und Hefe erreichten schon einmal zwei starke Jungs die Zwischenrunde.

Philip konnte schon mehrfach die Zwischenrunde und mehr erreichen. 2022 schaffte er mit einem tollen 2. Platz etwas ganz Besonderes und 2023 konnte er mit einem 10. Platz seine spielerische Klasse wieder unter Beweis stellen.

Hefe erspielte in 2024 einen tollen 11. Platz.

Nun im Jahr 2026 waren insgesamt 70 Starterinnen und Starter dabei.

Aus Sachsen-Anhalt folgten dem Ruf nach Ruhm und Geld der Sandersdorfer Denny E., die Oppiner Thomas H. und Andreas G., der Magdeburger Bowling Stones Spieler Stefan G., Marie T. und Christopher „Luke“ E. von den Halberstädter Adlern und unsere Helden Hefe, Wade und Lassi.

Alle wollten alles… grins… nun gut, wir wollten Bowling spielen und an der Tombola teilnehmen! Doppel-Grins!

Angereist am Mittwoch folgten wir sogleich dem Aufruf für unseren ersten Start. Die Bahnbelege waren neu und das Ölbild versprach einiges an Ölvolumen. Dennoch wurde Urethane gespielt… aber zum Glück nicht sogleich auf frischer Ölung; Ausnahmen gab es trotzdem.

Wir drei Helden der Männerrunde merkten schnell, dass es nicht einfach werden würde und nachdem die Woche ins Land ging, versteiften wir uns immer mehr auf das legendäre Desperado… einmal gut spielen und zack Zwischenrunde!

Vorrunde:

Hefe schloss als bester Marble-Jung auf Platz 41 ab. Lassi mit Platz 43 und Wade mit dem 57. Platz komplettierten die Vorrunde aus Marble-Sicht.

Am Samstagabend gg 21.30 Uhr fand der letzte Vorrundenstart statt. Lassi schwang sich nochmal auf, um sich vor allem für das Desperado aufzuwärmen. So konnte er das abgespielte Ölbild kennenlernen.

Desperado:

Gg. 23 Uhr ging es dann los! 11 Spielerinnen und Spieler stellten sich dem 10 Euro – Do or Die – Game! Ein Spiel entscheidet! Natürlich wurde entsprechend der Handicap-Regelung der Boni gewährt… grins! Wade und Hefe gingen mit 10 Bonuspins und Lassi mit 20 an den Start. Hefe wirkte sogleich bereit und begann echt gut. Heiko versuchte alles, aber das Ölbild war schon in der Vorrunde nicht sein bester Freund. Lassi wirkte konzentriert. Bis zum 5. Frame dümpelte er so vor sich hin und es schien so, als ob nur Hefe die Chance für die Zwischenrunde hätte. Aber dann funzte es bei Lassi! 😊 Es folgte ein 5-Bagger und plötzlich hatte er eine tolle 209 o. HC auf dem Scoreboard! Hefe verpasste es sich mit einem Räumer den Platz unter den besten Vier zu sichern und schied als Sechster aus. Wade hatte leider keinen Zugriff auf die Bahn und verabschiedete sich somit auf Platz 10 vom Leuchtfeuercup. Lassi dagegen brauchte sein Handicap nicht und landete mit seinen 209 Pins auf dem 1. Platz vom Desperado! Tatataaa… wieder ein Marble-Jung in der Zwischenrunde!

Daraufhin wurde ein wenig gefeiert… nun ja… im Nachhinein vielleicht nicht der sportlich optimale Weg! 😊

Zu allem Überfluss mussten Hefe und Heiko am Sonntag ziemlich früh mit Lassi zusammen aufstehen. Dementsprechend war die Stimmung ein wenig gedämpft, da die Nacht recht kurz war. Daher gilt Lassi’s Dank den beiden Jungs, welche ihn zur Bahn gebracht haben!

Zur ersten Zwischenrunde mussten vier Spiele absolviert werden. Wade’s und Lassi’s Befürchtung, dass eben dieser ja nur zwei Spiel durchhalten würde, kam nur zum Teil zum Tragen…. es waren dieses Mal immerhin drei Spiele! Mit 187, 183, 211 Pins war Lassi in durchaus aussichtsreicher Position für ein Weiterkommen. Dann folgte das vierte Spiel mit 156 Pins und die Hoffnung war vorüber. Auch wenn Lassi mit einem Handicap von 80 Pins aufwarten konnte, so waren die anderen gefühlt einfach besser. Aber hey, der Bowlinggott war wohl an diesem Tag gewillt, den Außenseitern eine Chance einzuräumen! 😊 Der wichtige 12. Platz, welcher für ein Weiterkommen reichte, wurde Lassi beschieden! 😉

Tataaa… weiter gings! Erstmal ein kleines Mittagshungerli, dann eine frische Bahnölung und das Achtelfinale wurde gespielt. Ab jetzt musste man in zwei Spielen beweisen, was möglich war. Genau Lassi’s spielerischer Bereich! Grins! … und ab ging die Lutzi… plötzlich funzte es… 407 Pins (225, 182) o. HC genügten für den Einzug ins Viertelfinale. Weiter ging die Show…. nun folgte ein harter Cut vom Reaktivball auf Urethane… einerseits bedingt durch die Mitspieler und anderseits um Lassi’s nervösem Spiel mehr Raum und ruhigeren Balllauf zu geben. Lassi’s Kryptonit waren „abgehackte“ Einzelpins (Insiderwitz), welche den Gegnern immer wieder Hoffnung gaben. Aber zu stark war Lassi in dieser Runde. 450 Pins (203, 247) o. HC waren der Lohn. Zudem noch der Einzug ins Halbfinale. UIUIUIUI… hier realisierte unser ewiges Zweihand-Projekt plötzlich, hier geht es um etwas. Die Bahnen waren nun kaum noch sicher zu bespielen; außer man hieß zu diesem Zeitpunkt Benny K. oder Philipp E. …die beiden Beidhänder holten nochmal alles aus der Bahn heraus. Christoph B. und ich haderten mit unserem Räumspiel und fehlenden Strikes… bei mir lag es am ungenauen Spiel… nun ja… 😊. Es war nun auch eine ziemlich angespannte Atmosphäre… kein lautes Jubeln … eher verbissene Gesichter… und dann war da halt Lassi, welcher sich so leise aus dieser Runde, aber mit einem Lächeln, verabschiedete… Grins!

Kurzum… Mit kleineren 318 Pins (163, 155) und den dann doch wichtigen HC von 40 Pins erreichte er etwas schier Unmögliches … den 3. Platz bei einem Einzelturnier! Klar, als Teamspieler hat er seinen Wert … also Beerframes einzahlen und so… 😊… aber so etwas hatte er noch nicht geschafft!

Der Dank gilt all der Unterstützung vor Ort – insbesondere bei Hefe und Wade – und den Glückwünschen! Zudem bedanke ich mich bei The Greatness, Dominik S. und meiner Familie für den jahrelangen Support! Wider Erwarten waren die letzten beiden Ballanschaffungen 900 Global – Cove und Storm – !Q Tour 78/U bei Dominik genau die Bälle, welche funktioniert haben! Dankefein! 😊

Fazit: Ihr seht, alles ist möglich, wenn man an sich glaubt und fleißig trainiert! Glück?? Natürlich gehört dies auch irgendwie dazu… aber eben auch die Unterstützung und Geduld für diesen Sport!

Mit tollen Menschen aus ganz Deutschland bei einem klasse Turnier ein paar Bälle zu werfen, ist schon eine beeindruckende Sache! Näher kommt man an Starspieler wie Benny Köhler, Lieven Staar, Steffen Wendlandt, Max Bohndorf oder eben Kai Günther (LEGENDE) nicht ran!

Wir als Verein gratulieren Benny Köhler zum Gewinn des 18. Leuchtfeuer Cups! Zudem gehen unsere Glückwünsche an alle Platzierten!

Ein Dank an das tolle Team und die Organisation rund um dieses tolle Event!

Euer LKF

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